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Platon’s Songs

6. November 2009

von philales89

Schon der alte Platon machte sich Gedanken über die Bildungspolitik. In seinem Werk „Der Staat“ (gr. Politeia, wörtlich „Die Verfassung“) diskutiert sein Lehrer Sokrates mit anderen jungen Menschen im Hause des Oligarchen Kephalos in der Athener Hafenstadt Piräus. Den Fußballinteressierten müsste dieser Stadtteil durchaus geläufig sein.

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Domain

28. Oktober 2009

Liebe Leser,

endlich ist es soweit,

ab sofort ist unser Blog auch unter http://www.allzutaegliches.de zu erreichen.

Wir hoffen, dies erleichtert dem Ein oder Anderen das finden unserer Homepage, desweiteren wird daran gearbeitet ganz auf einen eigenen Server umzuziehen, aber dazu mehr, wenn es soweit ist.

Mit freundlichen Grüßen

Eure allzutaegliches Redaktion

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Tschüss, Sommer

22. Oktober 2009

Einige meiner werten Mitautoren haben das Thema ja schon angesprochen; der Sommer ist aus, der Herbst ist schon längst über uns hereingebrochen. Die Bäume werden kahl, die Natur versinkt in Farblosigkeit. Verglichen damit wirken einige im Mai bei uns im Garten aufgenommene Bilder wie nachbearbeitet.

Und doch, so sehr ich jedem Sonnenstrahl nachtrauere, so sehr ich mich jetzt schon auf den Frühling freue, so blicke ich doch auf einen sehr schönen Sommer zurück, der eigentlich wenige Wünsche offen ließ. Und entsprechend schwer fällt der Abschied. In meiner subjektiven Wahrnehmung hatten wir diesen Sommer deutlich mehr Sonne und Wärme als im letzten Jahr.  Das mag aber auch daran liegen, dass ich von Mai bis mitte September permanent auf Baustellen rumgekrebst bin und entsprechend viel draußen war. Den heißesten Tag dieses Jahres habe ich auf einem Gerüst in der prallen Sonne damit verbracht, eine große Fensterfront zu verglasen. Was ist schon Sauna ;-)

Der wirkliche Sommer begann für mich mit dem Hurricane, von dem ich schon braungebrannt zurückkam. Der absolute Höhepunkt war dann unser Urlaub in Rimini an der Adria, wo wir zu fünft eine Woche die Stadt unsicher gemacht haben. Eine Woche lang über 30°C, Strand und Disco. Absolut super. Der kulturelle Part, wie zB die Besichtigung Venedigs ging dabei zwar vollkommen an uns vorbei, aber immerhin haben wir noch (mehr oder minder freiwillig) San Marino gesehen – bzw. San Marinos Waffenläden, viel mehr gibt es dort  – abgesehen von einer beeindruckenden Aussicht – nämlich nicht. Nach Rimini ging es dann noch mit der Familie nach Wangerooge, und mit André später noch nach Köln.

Diese Dinge haben für mich diesen Sommer vor allen anderen geprägt, abgesehen vielleicht von Franzi. Und abgesehen davon war es einer der besten die ich erlebt habe ;-) Was waren eure Sommer-Erlebnisse? Was hat ihn für euch geprägt?

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Balina Herbst

10. Oktober 2009

 von Philalex89

Eine Glocke, so bronzen, schallt
Die Tauben am Dom ,sie lachen
Deine Locke im Winde wallt
Im Winde die Äste krachen

Am Zeughaus gibt es regen Tausch
Ob Kunst, ob Trödel: Du kannst ihn finden
Nur nicht, wenn der Regen rauscht
Musst du die Zeit im Museum schinden

Kleiner Mann im grauen Frack
Bedient flötend Leierkasten
Plätzchen im Ofen: Backt!
Bevor wir müssen zur Feier hasten

Buntes Laub im Winde wallt
Im Winde die Zweige knicken
Nur nicht, wenn der Regen schallt
Tropfen Blätter leis' zu Boden drücken

Gülden Sonnenstrahl-Glasur
Ach, wie mir das Herz da lacht
Bedeckt nicht nur die Rathausuhr
Berlin im Herbst ist eine Pracht
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Who’s next?

9. Oktober 2009

Montag wird der diesjährige Preisträger des „Preises für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel“ (i.A. praktischer- aber fälschlicherweise als Wirtschaftsnobelpreis genannt) bekannt gegegben. Aus aktuellem Anlass möchte ich dazu hier meine Top-5-Kandidaten bekanntgeben:

  1. Barack Obama
    Warum nicht? Seine Wirtschaftspolitik könnte – glaubt man enthusiastischen mitteleuropäischen Bloggern – unter Umständen später mal einen positiven Ausgang finden.
  2. Mahmud Ahmadinedschad
    Konnte allein durch gezielte Worte selbstlos die Wirtschaft eines anderen Staates ankurbeln.
  3. Thilo Sarrazin
    Ebenfalls ein Wortkünstler, vermochte es durch gezielte Äußerungen über in auflagenschwachem Magazin¹ von einem Finanzdebakel abzulenken und so negative Stimmungen an der deutschen Börse zu verschleppen.
    ¹ besonders clever: das Heft ist längst vergriffen, niemand kann ihn vollständig zitieren.
  4. Frank-Walter Steinmeier
    Wo wir gerade bei Verschleppen sind: Ein Geniestreich, diese AbwrackUmweltAbwrack!prämie. Schade, dass das deutsche Volk das nicht zu würdigen wusste. Der Gute braucht ganz dringend einen Ansporn.
  5. Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester² Freiherr von und zu Guttenberg
    Hat Opel entgegen aller fachlichen Empfehlungen vagen misepetrigen Kritiken vor dem todkranken Mutterkonzern über die Wahl gerettet. Ist zwar nicht schwarz, hat aber einen tollen Namen.
    ² (Quelle)

Ich bin gespannt. —ace386

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Warum so schnell?!

9. Oktober 2009

Den Herrn Obama in allen Ehren, aber wozu bekommt er jetzt den Friedensnobelpreis?! Weil er sich auf irgendeinen europäischen Marktplatz gestelt hat und gesagt hat, dass er Atomwaffen scheiße findet? Weil er den Raktenschild, der uns Europäer vor terroistischen Atomrakten vieleicht hätte beschützen können abgesagt hat, um einen zweiten kalten Krieg mit Russland zu vermeiden?

Ok, was Obama bisher gemacht hat war nicht schlecht. Allein schon deswegen, weil er auch einfach noch nicht viel gemacht hat. Aber das ist ja auch nicht weiter schlimm. Haben denn wirklich so viele Idioten der Welt gedacht, dass Obama sich seinen adretten Anzug von der Hünnerbrust reißt und darunter der blau rote Super-Obama erscheint? Man möge diesen Mann jetzt mal bitte in Ruhe arbeiten und abwarten was seine Strategie ist.

Immernoch haben wir eine Wirtschaftskrise, Iraq und Afgahnistan sind düstere Schauplätze erbitterter Kriege. Der Iran bastel munter an seinem „freidlichen Atomprogramm“ und Nordkorea? Upps fast vergessen, aber dazu hat Super-Obama ja auch noch kaum was gesagt. Scheint also nicht von Belang zu sein…. Achja und der Weltenbürger liebstes Thema Klimakatastrophe und Globlisierung – kurz allgemeiner Weltschmerz.

Ich freue mich über Obamas jüngste Ehrung. Sie möge  wegweisend sein und einer weisen Vorraussicht entsprungen. Aber bitte bitte lasst den Mann erstmal seine Arbeit machen und habt Geduld. Ernennt den Retter der Welt nicht bevor man überhaupt weiß, ob es sich lohnt!

Und nun erhebt allerseits eurer Glas zur Ehren des ausgezeichneten und des Herrn Alfred Nobel.

Es grüßt euch der Franz-Karl

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Manifest der Geisteswissenschaften

8. Oktober 2009

von Philalex89

Wir müssen alle Geld verdienen. Was werden wir also? Ingenieur, dem ist ja bekanntlich nichts zu schwer, noch nicht einmal die Mathematik, oder doch besser Programmierer, statt Jugendfußballmannschaft und frische Luft einen eigenen IRC-Channel und neben Dostojewskijs Idioten ein doppelt so dickes Werk über C-Programmierung, wie wäre es mit? — Betriebswirt, früher: Kaufmann, heute Massenstudent, aber gute Bilanzenrechnung bringt am meisten Kohle, nein ich habs!, etwas, das alles vereint: Unternehmensberater, inklusive einem Bewerbungstraining, härter als die Rekrutierung der Schweizer Garde, mit korrektem Scheitel und Blackberry, noch besser: Mediziner, der Traum eines Helden wird war!, im Dschungel mit ausgekochten Glasspritzen gegen die Cholera vorrücken, in der Wüste Not-OPs an Bürgerkriegsopfern vornehmen, Ärzte ohne Grenzen, George Clooney im Emergency Room!, doch begrenzte Hochschulplätze und die monatelange Biochemie bleiben schwer überwindbare Schranken; dann doch besser Psychologe, die werden ja in der Wirtschaft so dringend gebraucht, wahrscheinlich zur Profitsteigerung, aus Asien werden Meditationsräume in der Firma eingeführt und jedem Mitarbeiter wird am besten noch ein Gutachten über die Effektivität seiner Seele angefertigt, Statistik und Ökonomie hängen ja sowieso eng miteinander zusammen; ja, wir wollen alle ausgesorgt haben, quasi aussorgen, das klingt beunruhigenderweise so ähnlich wie „aussaugen“, was bleibt für das Seelenheil? Die Geisteswissenschaften.

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Autumn leave(s)

5. Oktober 2009

by fatjoe89

Herbstgedanken

„Der Tag ist kühl und grau.

Ein nass-kalter Wind peitscht in mein Gesicht und bringt meine Nase zum tropfen

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Schreiben muss man üben

25. September 2009
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Unsere italienische Reise Teil 21

23. September 2009

von Philalex89

Epilog

Fernab von Pauschalreisen, Partyexzessen auf Mallorca und wochenlangem Rumliegen am Strand hatten wir eine super Alternative gefunden, mit einer maximalen Zahl an Reisezielen so günstig wie möglich ein Land und seine Kultur kennenzulernen. Im Durchschnitt bezahlten wir jeder 30 Euro am Tag, alle Museumsbesuche, Konzerte, Restaurantbesuche, Hotels und Bahnfahrten mit eingerechnet. Ich schätze, dass keiner von uns mehr als insgesamt 150 Euro für die Bahnfahrten ausgegeben hat.

Wir sahen die schönsten Plätze Nord- und Mittelitaliens: Bozen, den Gardasee, Verona, Ravenna, Florenz, Perugia und Rom. Im Mittelmeer badeten wir schließlich auch noch. Wir haben interessante Menschen kennen gelernt, seien es im Youth Hostel die Amerikaner oder später auf dem Campingplatz Daniel und Lillit. Zwischen Entspannung und Trödelei war immer Zeit für Kultur. Ich denke, dass wir jeden Ort ausreichend erlebt haben und nicht unbedingt länger in einer Stadt hätten verweilen müssen. Für die nächsten Reisen würde ich mir ein Auto wünschen, da man damit sehr viel flexibler als mit der Bahn ist.

Was hat uns diese Reise gebracht? Das Gefühl, sich in einer fremden Welt zurechtfinden zu können auch wenn man nicht weiß, wo man den nächsten Tag schlafen und essen kann. Das Gefühl, ein Land und seine Menschen gewürdigt zu haben und nicht respektlos und arrogant wie andere Touristen von einem Ort zum anderen gehetzt zu sein. Das Gefühl, dass sich solch eine Reise mit lieben Freunden immer wieder lohnen wird!

Berlin, den 1. September 2009