Kategoriearchive: alleinfriedelshain

Beobachtungen

von Philalex89
Ein Hund liegt mit Sonnenbrille und Käppi im Ubahnschacht, vor ihm ein alter Starbucks-Pappbecher, und bettelt mit Hundeaugen für sein Herrchen, der ein paar Meter weiter versucht alte Bahntickets wieder zu verkaufen;
eine Gruppe Punks kettet mit Handschellen willkürlich (?) einen Passanten an einen Fahrradständer;
im dämmrigen Park vor dem Fernsehturm zünden sich im nass-kalten Nieselregen [...]

THE BAND!

hallo leute!
es ist zeit, meine band „10miles“ vorzustellen. leider ist unsere homepage www.10miles.de noch nicht ganz fertig, aber dafür überzeugt diese hier umso mehr: www.myspace.com/10milesberlin.

Winter

es ist winter. kinder fahren schlitten, der radiomann sagt minus 20°C zur nacht an. der schnee glitzert so schön in der sonne und ein halb erfrorener obdachloser übergibt sich in der notaufnahme. während die s-bahn 20 minuten verspätung hat, die berufspendler sich die hände reiben, holen sie in der ukraine wieder ihre holzöfen raus.  wie [...]

Der S-Bahn-Trick

die nächste geschichte aus friedelshain behandelt die tage mittwoch, den 19. november, und donnerstag, den 20. november, an denen maltes halbbruder zwecks eines fußballspiel nach berlin gereist war und bei uns in obhut genommen wurde. es war nicht irgendein fußballspiel, sondern das länderspiel-derby schlechthin: deutschland-england. da fällt mir als fußballlaie (schreckliche rechtschreibreform, ein wort mit [...]

die erste familienheimfahrt

nun also doch. nach eineinhalb monaten. norddeutsche tiefebene und endlich keine krankenhauskost mehr, sondern mutters sonntagshänchen im römertopf!
was hab ich für diesen genuss durchgemacht: es fing damit an, dass ich letztes wochenende keine 160 euro für eine eigentlich kostenlose heimfahrt hinblättern wollte, nur weil die deutsche bürokratie mal wieder versagt hat und ein stempel [...]

Maltes erster Arbeitstag

So, wieder zuhause, frisch geduscht,
Blick aus dem Fenster, alles dunkel, Blick in dem Fernseher, Simpsons, Blick in den Magen, leer, Blick in den Kühlschrank, leer, Blick zum Pizzamann,weit weg, und vor allem 4 Stockwerke tiefer…
also Hungern!
Sonstiges Entertainmentprogramm, 8n halb gestunden gearbeitet (und nich so möchtergern wir unser aller Freund Marcus „arbeiten“, [...]

der erste monat

ich sitze hier auf meinem stuhl und schaue aus dem fenster, geradewegs in ein schlechtbeleuchtetes fitnessstudio – es ist ein frauenfitnessstudio, nein, deswegen hab ich mir das zimmer nicht ausgesucht… -, welches genau im ersten stock einer mittelklasse-hotelkette liegt, dessen paneuropäische gäste sich jeden tag abends aus ihren fenstern lehnen, heimlich, den rauchmelder austricksend, rauchen [...]