Archive for Januar, 2009


audiobiographie

IT’S THE CHAINSAW!

Um jeglichen Mißverständnisen entgegenzuwirken, dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf die körperliche Häßlichkeit des angegeben Künstlers und auf keine andere reale Person, oder wie heißt es immer so schön im Film: die Namen und Handlung des dargestellten sind frei erfunden, eventuelle Ähnlichkeiten sind reine Zufälle.

Advertisements

alljuice2
gefunden bei LizasWelt. Dort mit der Beschreibung:

Das Foto entstammt einer Pro-Hamas-Demonstration in Manhattan am 28. Dezember 2008. In Ramallah wurden am gleichen Tag Einheimische beim Konsumieren zionistischer Fruchtsäfte gesehen. Die Parole scheint also nicht bei allen Palästinensern konsensfähig zu sein.

Schnitt: mit offener Klappe

Der Schnitt der Schere sollte doch das einzige sein, was an akustischen Reizen, dem werten Kunden während eines Friseurbesuchs ans Ohr dringt.
Doch weit gefehlt, ähnlich einem Kabarettkünstler während seines Abendprogrammes, sieht sich der Schneidene, obwohl häuftiger und grade insbesondere, die Schneidene zur Alleinunterhaltung verpflichet.
Mögen die ersten 2 Minuten des Kürzungsvorganges in Stille vergangen sein und der zu Richtende schon, sich in Sicherheit wiegend, die Augen geschlossen haben, so kommt es doch unvermeidlich zur Konversation.
Oft ist es nur eine sich harmlos tarnende Fangfrage wie “Schon so früh auf den Beinen?” oder “Wahren sie schon auf dem Weihnachtsmarkt?” die ein stasi ähnliches Verhör nach sich zieht.
Bemerkenswert, ist hierbei die zwanghaft ungezwungene Neugierde, als auch das bemerkenswerte Gedächtnis der Haarhandwerkerin, welches ihr ermöglicht, beim nächsten Friseurgang, Wochen später, die Fragekette lückenlos fortzusetzten.
Die Flucht des zu Frisierenden aus dieser verbalen Folter ist unmöglich, selbst an sich eindeutig scheinende Antworten wie “Ich bin sehr müde heute”, oder “Ja, ich bin erköltet und heiser und kann nicht gut sprechen” führen nicht zum Stillstand des Gepräches sondern werden als Gegenstand von diesem dankbar aufgegriffen: “Was haben sie denn gestern Abend gemacht?” oder “Ja bei diesem Wetter kein Wunder, waren sie schon beim Arzt?”
Ein anderer Friseurtyp ist der Erzähler. Er nutzt die aus seinen Augen unendlich reichhaltige Alltagswelt um ihre Haustiere, Urlaube oder Beziehungen zum Gesprächsthema zu machen. Geschickt hält er während seiner Ausführungen Details oder Unklarheiten so offensiv zurück , dass es dem Kunden unhöflich erscheinen muss diese nicht als Frage zu äußern.
Nun fühlt sich die Angestellte vollends bestätigt, und vergisst ihre eigentliche Aufgabe, wenn sie ihre filigranen Hände nun zur gestischen Untermauerung benutzt und über den Spiegel Augenkontakt zum Opfer aufzunehmen beginnt.
Es stellt sich die Frage, wieso gerade in diesem Beruf das Kommunikationsbedürfnis so hoch ist. Die Mitteilsamkeit schießt bei weitem über das Mindestmaß an Höflichkeit hinaus; vielleicht liegt es aber auch am Arbeitsvorgang selber.
Dem Menschen etwas Natur eigenes zu nehmen, ihn zu entblößen, ihn ohne seine direkte Kontrolle aktiv äußerlich zu verändern, mag der sensiblen Friseusin soweit zusetzten, dass sie ihre Beklemmung versucht über die Unterhaltung zu lösen.
Vielleicht möchte sie aber auch nur dem Kunden das Gefühl der Vertrautheit geben, schließlich greift sie als Fremde mit ihrer Nähe zum Körper des Anderen in dessen Intimsphäre ein und möchte durch das Gespräch auch auf der emotionalen Ebene einen persönlicheren Kontakt aufbauen um damit schließlich die Berührungen zu legitimieren.
Der dritte, einfachste, und auch schlüssigste Ansatz ist, dass fast alle Frauen in jedem Berufsfeld so mittteilunbgsbedürftig, oder wenigstens so neugierig und kommunikativ sind, man ihnen aber wirklich nur beim Friseur so ausgesetzt ist. Die Frau domiert in diesem Berufsfeld und ist gleichzeitig, dem, der die Dienstleistung in Anspruch nimmt überlegen. Nicht nur aufgrund der Körperhaltung- Der Kunde sitzt, die Friseusin steht hinter ihm- sondern auch weil er, auf ein gewünschtes Ergebnis hoffend, sich vertrauend in die Hände der Friseusin begibt, und es nicht wagen kann ihr zu engegenen, dass er die Stille gerne genossen hätte, ohne ein im warsten Sinne des Wortes ein einschneidendes Ergebnis zu riskieren. Mit Tätowiererinnen, im Nagelstudio oder bei der Massage mögen die Erfahrungen ähnlich sein, ich selber habe sie noch nicht gemacht.

unbenannt75

IT’S THE LOOK.

Den werden leider nur Insider verstehen können 😉 nech Marcus

EILMELDUNG

Wie einer unserer Autoren aus Insiderkreisen erfahren hat, steht McDonald’s, aufgrund der Weltwirtschaftskrise, kurz vor der Insolvenz. So wird die Preisermäßigung beim Chickenburger als eindeutiges Zeichen interpretiert, dass McDonald’s mit der Bundesregierung über eine Verstaatlichung verhandelt. Die Preissenkung, soll dabei als Annäherung dienen und eine geplante Steuersenkung und die damit verbundene Entlastung der Bürger ersetzen. Für heute 13 Uhr ist eine Pressekonferenzt von Peer Steinbrück und Ralph Alvarez (President & CEO von McDonald’s) angekündigt worden. Es wird erwartet, dass sowohl der oben genannte Vorgang, als auch eine Erweiterung des Geschäftsmodells bekannt gegeben werden. In Einheit zu dem Gesundheitsprogramm der Bundesregierung werden Bei McDonals’d zukünftig auch Bio Produkte wie Haferflocken zu erwerben sein.

haferflocken-grob

Where's the difference

It’s the area!

Nachdem ich Phil hier dreist Überschrift und Aufmachung geklaut habe, möchte ich doch noch etwas hinzufügen:

Weiterlesen

zur Krise…

Avaritia

Oben, die letzte Stufe,
halt es fällt,
ich rufe,
Scheiße mein Geld!

Wie es rollt,
behebig springt,
blitzend gold,
klirrend klingt.

nach der Treppe aus der Tür
Dich schnapp ich mir,
bleib hier!

Seh wie’s auf die Auffahrt rollt,
und das kleine Gold,
sich Richtung Straße trollt.

Fast hab ich es eingeholt,
siegesgewiss am Mittelstreifen,
greif ich es,
quitschende Reifen!

Noch bevor meine Hand
die Münze fand,
werd‘ ich durch die Luft gerissen,
Knacken, Schreien Zischen.

Lande auf meinem Kopf,
Blut tropft,
der Leib ganz zerfetzt,
und verbissen denk ich jetzt:
muss ich wohl doch sterben,
10 Cent, mich in den Tod gehetzt,
nicht mal die kann ich vererben.

Durch des Unfall große Kraft,
ist die Münz‘ in Schwung bekommen.
hat sich wieder aufgemacht,
ist mir endgültig entronnen.

Oder: Die Faszination Apollo 13

Liebe Freunde, Bekannte und sonstige Leser, in folgendem Artikel werde ich versuchen Euch meine vielerorts bekannte Bewunderung für den Film Apollo 13 und für das gesamte Raumfahrertum näherzubringen bzw. zu erklären. Doch fangen wir mal vorne an.

Weiterlesen

Die „züchtigen“ Gotteskrieger der Hamas

haha… was für eine makabre doppelmoral der gottesfürchtigen hamas zeigt sich hier:

http://www.spiegel.de/video/video-46099.html

Winter

es ist winter. kinder fahren schlitten, der radiomann sagt minus 20°C zur nacht an. der schnee glitzert so schön in der sonne und ein halb erfrorener obdachloser übergibt sich in der notaufnahme. während die s-bahn 20 minuten verspätung hat, die berufspendler sich die hände reiben, holen sie in der ukraine wieder ihre holzöfen raus.  wie klimaschützend gedacht: in deutschland heizen jetzt auch wieder viele familien mit holz und die förster zählen schon den baumbestand. im gaza-streifen ist es eher zu heiß als zu kalt, aber da gibt es ja auch keine bäume. die nächte sind sternenklar in berlin und putins eiskalter atem scheint nicht nur osteuropa zu vereisen. barack dagegen spart sich den atem für seinen amtseintritt und barak ist atemlos, weil er sich um seine uzischützen, frankreich und ägyten gleichzeitig kümmern muss.

sogar die zigaretten-asiaten stehen nicht mehr bis spät abends an der u-bahnstation, schließlich haben wir oberschenkelhalsbruchwetter. es ist so kalt, dass das fresh frozen plasma sich fast warm anfühlt, noch vor dem erwärmen im plasmatherm. bei scheinwerferlicht landend wirbelt der adac-hubschrauber feine schneegriesel auf, die in der luft tanzen und dennoch wieder den boden berühren müssen. die leute in den bars trinken cocktails wie tequila sunrise oder swimmingpool, um dem winter zu entfliehen. die tage werden wieder länger, überall liegen noch sylvesterknaller herum, die stadtreinigung muss wahrscheinlcih ersteinmal die straßen streuen, was solls… ob wohl am fernsehturm eiszapfen hängen? das jahr 2009 hat schon eine große veränderung gebracht: der döner gegenüber kostet 30 cent mehr, wir können also getrost sagen: es kann nur noch besser werden.

es ist die zeit ski zu fahren – oder doch nicht? für martin schmitt war es ein guter start in die skisaison, für dieter althaus leider nicht. doch einer freut sich bestimmt über den unfall: der freigelassene RAF-kauz christian klar schaut auf bildern schon so dämonisch drein. doch hier in berlin ist er anscheinend sehr beliebt. sein mageres antlitz stiert von begrüßungsplakaten der autonomen, die vornehmlich an brückenpfeiler gepappt wurden, herab. was gibt es sonst noch für wichtige nachrichten aus der welt? demnächst fängt das dschungelcamp an, da wären wir wieder beim fliehen vor dem winter. und kiffen soll schizophrenie auslösen. außerdem soll ein bauernsohn aus bayern seine bayrischen bauerneltern erschlagen haben. ich glaub es wird zeit, dass es frühling wird. 😉

liebe grüße aus friedrichshain

euer philip