hey leute. hiermit verweise ich auf ein internetvideo, dass mein onkel heute morgen mit mir aufgenommen hat.

ich improvisiere darin auf unsererem verstimmten klavier über die chordchanges Gb-Ab-Bb in der tonart Bb-moll. musikalischer trick ist hierbei der wechsel der grundtöne bei gleichbleibenden diskanttönen in der rechten hand, welche durch den verändernden grundton jeweils eine andere harmonische bedeutung bekommen. natürlich variiere ich auch viel in der rechten hand doch das hauptthema beinhaltet die töne c und f über den grundtönen Gb-Ab-Bb. im letzten drittel schaffe ich es irgendwiezu C-dur zu modulieren, achtet mal drauf, und komme schleißlich wieder zu Bb-moll zurück, indem ich über F7-F#vermindert-Ab chromatisch moduliere. 😀 😀 😀 jeder wird sich jetzt fragen: chromatisch? ich seh keine farben… 😀

die musik ist im augenblick ihres erklanges entstanden und ist frei erfunden…

im zweiten video arbeite ich mich durch den quintenzirkel von C nach F, Bb, Eb, Ab, Db, Gb/F#, H, E, A, D, G und wieder zurück zu C. ich sinniere einfach ein bisschen über diese dominantverbindungen und ihre leittöne (später vor allem die übermäßige Quinte). jeder akkord (hier jeweils die dominante) strebt zum nächsten akkord. C (Dominante) nach F (Tonika), F (Dominante) nach Bb (Tonika)  etc. ihr seht, die akkordfunktion ändert sich nach jedem akkrod je nach blickwinkel und gefühltem grundton, der akkord der gerade noch nach tonika und abschluss geklungen hat, ist nun wieder eine treibende dominante. aber genug der theorie.

P.S.: lasst euch von den atemgeräuschen meines onkels nicht ablenken!

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