Archive for April, 2009


hey leute,

da allzutaegliches derzeit von allen seiten zuwachs bekommt – auf redaktioneller , wie auf der konsumierenden ebene – werde ich meine werte freizeit nutzen, um eine kleine studie aufzustellen: ich werde versuchen, mit diesem artikel besonders viele besucher auf unseren blog zu locken. ein fachbegriff, den eike bestimmt viel besser als ich erklären kann, ist die sogenannte „search engine optimization“. mit dieser methode können programmierer ihre websites auf höhere plätze auf den ergebnisseiten von suchmaschinen bringen. http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung

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STOP in the name of…

stopzensur
von angst.se, gefunden auf Caschy’s Blog,
vgl. Original [png, heise.de | via Fefe]

Heute muss ich aus gegebenem Anlass ein ernstes und sehr heikles Thema aufgreifen: Heute morgen haben die fünf größten deutschen Internetanbieter freiwillig eine von Familienministerin von der Leyen lancierte Zensurverienbarung unterschrieben. Danach sollen bestimmte Seiten einer Zensurliste nicht mehr für deutsche Surfer erreichbar sein, stattdessen soll sie ein Stopschild wieder auf den rechten Weg leiten. Hintergrund ist eine Kampagne von der Leyens gegen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch.

In diesem Artikel möchte ich die Wirksamkeit dieser Sperre untersuchen, Vergleiche mit anderen Staaten und deren Erfahrungen mit Zensur/-listen anstellen und auf diese Weise genau begründen, warum ich gegen diese Art der Zensur bin.

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Kurz vor Ende der Transferperiode ist es den Mitgliedern dieses Blogs noch einmal gelungen einen Sensationstransfer zu landen. Ablösefrei und per sofort konnte ein neuer Autor und eine neue Kategorie verpflichtet werden. Wie es dazu kam und was die Leserschaft in Zukunft erwartet, soll das Thema meines ersten Artikels sein.

Als Maltes Bruder gehöre ich bereits länger zur Stammleserschaft. Und obwohl ihn schon seit einiger Zeit der Untergang Russlands stark in Anspruch nahm, hatte er noch die grandiose Idee, den Blog durch die Einführung einer Fußballkategorie aufzuwerten. Das Ziel was sich dahinter verbirgt, ist es, die Seite für ein noch breiteres Publikum interessant zu machen. Warum sich Fußball dafür anbietet möchte ich später erläutern.

Interessanter ist vielleicht erstmal, warum er gerade mich fragte. Anscheinend hält er mich aus irgendeinem Grund für geeignet. Vielleicht, weil der Fußball mich nun schon seit guten zehn Jahren begleitet. Seitdem bin ich aktiver Spieler in einem unterklassigen Verein*. Einige Jahre später habe ich dann noch ein Traineramt im Jugendbereich des gleichen Clubs übernommen und mittlerweile bin ich auch begeisterter Chef einer aufstrebenden Damenmannschaft. Zudem habe ich mir auch die Befähigung zur Spielleitung als Schiedsrichter in einem vierwöchigen Kurs angeeignet. Ob ich dadurch mehr Ahnung vom Fußball habe, als manch ein Kneipenstammtisch kann ich schlecht beurteilen. Ich bilde es mir aber zumindest ein. Viel wichtiger ist aber, dass ich versuchen möchte, den Fußballsport aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. Dafür besitze ich wohl die Vorraussetzungen. Als gewisse Einschränkung bei meinen Artikeln möchte ich bereits andeuten, dass manche meiner weiteren Werke pro BVB 09 und gegen ein gewisses blau-weißes Übel der Bundesliga ausfallen könnten. Das hat mit meiner Gesinnung als Fan zu tun und sei mir zu verzeihen.

Nachdem ihr nun etwas über meinen Hintergrund zum runden Leder erfahren habt, stellt sich die Frage, warum dieses Thema an sich eine Bereicherung sein soll.

Bei der Beantwortung dieser Frage erinnere ich mich an einen Zeitungsbericht im Weser-Kurier, der vor einigen Jahren veröffentlicht wurde. Kurz zusammen gefasst, wurde über einen Amerikaner berichtet, der seiner Mutter auf die Frage nach der größten Religion in Deutschland antwortete, es sei Fußball. Nun möchte ich das nicht einfach so stehen lassen und habe einmal recherchiert, ob dem so seien könnte.

Wie soll ich das nun vergleichen? Anhand aktiver Fußballer in Deutschland vielleicht. Die Zahl derer soll sich im Bereich um 6 Mio. bewegen. Aber es gibt ja auch noch weitere Interessierte, die dem Ball aus persönlichen Gründen nicht hinterher jagen.

Also anhand von Stadionbesuchern der Bundesliga vielleicht? Diese Stadien haben eine Kapazität pro Saison für etwas mehr als 14 Mio. Besucher. Die Auslastung ist allerdings geringer, da einige Clubs anscheinend nicht genügend Attraktivität verbreiten. Nützlich ist die Zahl allerdings auch nicht. Viele Interessierte gehen zu mehreren Heimspielen und andere bleiben weg, da sie z.B. selber aktiv spielen müssen und keine Zeit haben.

Dritte Möglichkeit: Fernseheinschaltquoten bei Fußballgroßereignissen. Da bietet sich doch das EM-Finale 2008 an. Das hat bestimmt jeder gesehen, der sich für Fußball interessiert. Es sollen damals um die 28 Mio. Zuschauer vor den Bildschirmen des Landes gesessen haben. Beim WM Halbfinale 2006 waren es sogar mehr als 29 Mio. Aber da die Zahlen ungefähr gleich sind, nutze ich diese Mal, um das große Interesse am Fußball in Deutschland zu verdeutlichen und die neue Kategorie zu begründen.

Nun möchte ich den Vergleich mit den Religionen natürlich noch zu Ende führen. In Deutschland verteilen sich jeweils ca. 31 % der Bevölkerung auf die evangelische- bzw. katholische Glaubensgemeinschaft. Das macht dann ca. 25 Mio. Gläubige pro Kircheninstitution. Da scheint der Fußball dann ja tatsächlich mehr Anhänger zu haben. Somit scheint der Amerikaner aus dem Weser-Kurier nicht im Unrecht gewesen zu sein.

Unter anderen Gesichtspunkten ist dieser Vergleich natürlich quatsch, da viele Fußballfans dann einem Doppelglauben verfallen wären. Ich im Übrigen auch. Da dieses gegen mindestens eines der zehn Gebote verstößt, soll der Fußball hier in Zukunft eher nicht religiös dargestellt werden. Ich schließe aber nicht aus, dass der ominöse Fußballgott gelegentlich Erwähnung findet. Grundlage dieser Kategorie ist also einfach nur, die hohe Anzahl von Fußballfans mit einigen Berichten zu ihrem Hobby zu bedienen.

*Hier möchte ich übrigens noch mal die Gelegenheit nutzen und fordere die Heraufstufung des Varreler Sportplatzes in Maltes Top Zehn Stadien auf Platz Zwei!!!

Linksammlung

Bevor ich mich gleich noch an das Verfassen eines sinnvollen Textes mache, möchte ich euch an dieser Stelle einfach mal an den sehenswertesten Links teilhaben lassen, die mir in den letzten Tagen so untergekommen sind. Gerne in den Comments Feedback, ob Wiederholung gewünscht ist, oder es eher uninteressant ist – ggf kann man sowas regelmäßig mal machen 😉

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Schade, dass wir durch diese Verschwörungen immer mehr Autoren verlieren… 😉

Jetzt kommt meine, und dazu wird es einen kleinen Einblick in die dunkleren Winkel des Internets geben:

Das Time Magazine lässt wieder im Internet abstimmen über die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres. Wer in den letzten Tagen (das schreibe ich sicherheitshalber; die Daten stimmen immer noch) auf der Seite war, dem bot sich folgendes Bild: Weiterlesen

Malte’s Ende!

Liebe Leser,
dies ist möglicherweise mein letzter Artikel als Autor des wunderbaren Blogs allzutaegliches.wordpress.com. Viele von euch werden sagen: „Endlich ist er weg der alte Sack, immer dieser Spam“, ich hoffe jedoch es gibt den oder die ein oder Andere(n) der anders denkt.
Die Gründe für meinen höchstwahrscheinlichen Ausstieg als Schreiberling möchte ich euch in folgender Erklärung offenlegen und sind hauptsächlich nicht bei mir zu suchen. Ich gehe ferner davon aus, aus dem öffentlichen Leben zu verschwinden und hoffe mir irgendwo eine neue anonyme Existenz aufbauen zu dürfen, denke aber, dass ich gänzlich verschwinden werde.

Ich möchte auf diesem Wege allen Begleitern meines bisherigen Lebensweges für eine großartige Zeit danken und grüßen und ihnen sagen, macht so weiter!

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hallo liebe unwissenden und geblendeten,

heute habe ich mir vorgenommen, etwas politsch-aufklärische arbeit zu übernehmen und euch in die thematik der bielefeldverschwörung einzuführen. es ist schon etwas schwierig, informationen zu diesem thema zu recherchieren, ohne unabsichtlich auf von DENEN gefälschte texte und homepages zurückzugreifen. der wikipediaartikel zum thema sollte zum beispiel mit höchster skepsis studiert werden, dort wird nämlich im zusammenhang des zur diskussion phänomens von einer satire der internetfolklore gesprochen:

  • ES sei nur eine „satire […], um die in sich geschlossene unangreifbare Argumentationsstruktur von Verschwörungstheorien auf humorvolle Weise herauszustellen.“ mehr dazu hier.

im folgenden werde ich nur noch die termini B*e*e*e*d, B**l*f*ld, Blfd oder Bielefake verwenden, um SIE nicht unnötig auf mich aufmerksam zu machen. wer noch nie etwas von der Blfd-Verschwörung gehört hat, sollte dringend diese website durchlesen, die ist der ursprungsort: http://fsinfo.noone.org/~abe/mirrors/bielefeld.html.

die auf der seite vorangestellte warnung darf natürlich auch bei mir nicht fehlen.

Diese Seite enthält Material, von dem SIE nicht wollen, daß es bekannt wird. Speichern Sie diese Seite nicht auf Ihrer lokalen Platte ab, denn sonst sind Sie auch dran, wenn SIE plötzlich bei Ihnen vor der Tür stehen; und das passiert schneller als man denkt. Auch sollten Sie versuchen, alle Hinweise darauf, daß Sie diese Seite jemals gelesen haben, zu vernichten. Tragen Sie diese Seite auf keinen Fall in ihre Hotlist/Bookmarks/etc… ein!!!Vielen Dank für die Beachtung aller Sicherheitsvorschriften.

bis jetzt habe ich euch versucht die bfld-verschwörung näher zu bringen, was hat es aber mit der überschrift „Die B*e*e*e*dverschwörung-Verschwörung“ auf sich? es handelt sich hierbei um einen wortlaut der wikipediasatire stupidedia, in der die bfld-verschwörung als eine gezielte kampagne DERER gesehen.

DIE wollen, dass man Bielefeld für eine Erfindung von Verschwörern hält, weil dort das Hauptquartier der eigentlichen Verschwörung ist, deren Ziele noch recht unklar sind. Auf jeden Fall aber ist die Bielefeldverschwörung DEREN Erfindung. Man spricht in diesem Zusammmenhang auch von der Bielefeldverschwörungsverschwörung.

allmählich raucht selbst mir der kopf von diesen ganzen informationen, von denen man nicht weiß, inwiefern sie von DENEN bewusst gestreut wurden. 🙂 fest steht, dass sich der bielefake dermaßen verselbstständigt hat, dass sogar das ZDF ein interview mit dem kopf der verschwörung, Achim Held, ein ehemaligerinformatikstudent, gehalten hat. anlass war das zehnjährige jubiläum im jahre 2004.

ein satellitenbildbeweis:

Das es Bielefeld gar nicht gibt, konnte jetzt geografisch abgesichert werden. Wie auf diesem Bild zu erkennen ist, macht der Teutoburger Wald, der angeblich mitten durch Bielefeld gehen soll, einen riesen Sprung auf der „Karte“. Wenn es Bielefeld geben sollte, wäre das, geografisch gesehen, einmalig. Es ist aber völlig ausgeschlossen, dass es solche Phänomene gibt.

also, wenn ihr das nächste mal autos mit dem kennzeichen BI seht oder in den medien berichte über bfld verfolgt, denkt an meinen artikel, der zugleich eure medienkompetenz und -skepsis erhöhen soll. aber seid wachsam, die CIA oder den Mossad möchte man natürlich nicht als feind haben. (demnächst kaufe ich mir sowieso eine dunkle sonnebrille B-) )

grüße aus b*rlin

euer Philip

P.S.: demnächst soll die blfd-story sogar verfilmt werden.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,607475,00.html

weltLiebe Leser,

ihr werdet vielleicht verwirrt sein von dieser von mit zusammengestellten Collage, doch nicht verzweifeln ich werde kurz erläutern worum es mir dabei ging.

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Ohne Titel

„Gewürz“, hatte er gesagt, der füllige Mann;
„Gewürz“ doch es hatte wie „Geh, würz!“ geklungen. Sein Bauch war über die Tischplatte geschwappt, die Serviette an die Brust gelegt, wie ein kleines Kind. Sollte er doch sein Gewürz haben, sein „Oregano“, mit dieser falschen Betonung, als wollte er mit dem „Ooo“ die Kerzen löschen.
Es sind immer die Kaputten die hier essen, die Einsamen, die Dicken, die, die vom Leben nicht bedient wurden, sich hier für Geld beachten lassen.
„Hier ihr OreGAno der Herr“, sollte ich sagen, um ihm zu zeigen, dass der, der das Geld hat noch lange nicht das letze Wort hat.
Trinkgeld wird’s ja sowieso nicht geben, zu fettig, sei ihm die Soße gewesen, zu fettig, das sagt der, der bald mehr auf, als am Tisch sitzt.
Es sind immer die, die allein kommen, immer die, die kein Geld geben, denen es nicht schmeckt, die so langsam essen, als äßen sie um nicht Heim zu müssen, um unter Menschen zu sein, um zu zeigen, Ich esse, ich habe ein Leben außerhalb meiner Wände.
Er isst immer noch, schmeckt wohl doch ohne Oregano, was weiß er schon von Geschmack, die Serviette um den Hals. Und dann diese Haare, vom Ansatz läuft ihm der Schweiß, fast in die Suppe. Wenn er einen Gabel voll nimmt, öffnet er den Mund als müsste er seine ganze Faust schlucken.
Die Faust sitzt neben dem Teller, zittert leicht und immer wenn er sie hochnimmt um sich mit beiden Händen den Mund zu wischen- ein Fleck wo sie vorher lag. Er schwitzt. Er schwitzt am Kopf, in der Faust, überall.
Widerlich, doch jetzt schaut er auf, er sucht mich, sucht sein Gewürz.
Soll er es haben, Erstick dran!

Der Gast bedankt sich nett, bei den jungen Keller, isst in Ruhe zu Ende, bezahlt, zahlt großzügig Trinkgeld. Auf dem Weg zurück ins Büro denkt er sich, hier könne er sonntags mit der Familie essen, gutes Essen, nette Bedienung… Er schmunzelt, denkt wie seine Frau sich freut mal wieder italienisch zu essen, denkt an die Kinder, ihre tomatenrot verschmierten Münder, und freut sich auf den Feierabend.

Der Kellner beendet seine Schicht um 11 läuft mit wunden Füßen im Dunkeln nach Hause, macht sie eine Dosensuppe, in der kalten, dunklen Küche, isst, guckt fern, schläft vor dem Fernseher ein.

Türkei zweitmächtigstes NATO-Mitglied?

Bei der Lektüre diese Artikels vom Tagesspiegel stolperte ich über folgenden Satz:

Die Türkei sei nun einmal „das zweitmächtigste Nato-Mitglied“, sagte der Regierungschef zufrieden.

Im ersten Moment dachte ich an politische Angeberei, aber dann wurde mir klar, dass das durchaus plausibel war – ich hatte nur nie im Leben damit gerechnet.

Also habe ich das ganze mal überprüft: Bei „Macht“ im Kontext der NATO geht es natürlich um Militärmacht. Hier also mal ein paar vergleichende Zahlen:

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