Montag wird der diesjährige Preisträger des „Preises für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel“ (i.A. praktischer- aber fälschlicherweise als Wirtschaftsnobelpreis genannt) bekannt gegegben. Aus aktuellem Anlass möchte ich dazu hier meine Top-5-Kandidaten bekanntgeben:

  1. Barack Obama
    Warum nicht? Seine Wirtschaftspolitik könnte – glaubt man enthusiastischen mitteleuropäischen Bloggern – unter Umständen später mal einen positiven Ausgang finden.
  2. Mahmud Ahmadinedschad
    Konnte allein durch gezielte Worte selbstlos die Wirtschaft eines anderen Staates ankurbeln.
  3. Thilo Sarrazin
    Ebenfalls ein Wortkünstler, vermochte es durch gezielte Äußerungen über in auflagenschwachem Magazin¹ von einem Finanzdebakel abzulenken und so negative Stimmungen an der deutschen Börse zu verschleppen.
    ¹ besonders clever: das Heft ist längst vergriffen, niemand kann ihn vollständig zitieren.
  4. Frank-Walter Steinmeier
    Wo wir gerade bei Verschleppen sind: Ein Geniestreich, diese AbwrackUmweltAbwrack!prämie. Schade, dass das deutsche Volk das nicht zu würdigen wusste. Der Gute braucht ganz dringend einen Ansporn.
  5. Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester² Freiherr von und zu Guttenberg
    Hat Opel entgegen aller fachlichen Empfehlungen vagen misepetrigen Kritiken vor dem todkranken Mutterkonzern über die Wahl gerettet. Ist zwar nicht schwarz, hat aber einen tollen Namen.
    ² (Quelle)

Ich bin gespannt. —ace386

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