Heute abend gucte ich wie immer ZDF Auslandsjournal und ein Bericht regte doch einige Fragen in mir.

Ein englischer Reporter afghanischer Herkunft war bei einem Talibanterrordorf zu Gast und schaute zu und kommentierte ganz fröhlich, wie die Taliban Bomben bauten um „Ungläubige“ zu töten, und das war das erste mal, dass ich dachte, ist ja toll der guckt jetzt zu wie sie einen Mord vorbereiten und macht nix dagegen, aber es ging noch weiter. Der Mann wurde komplett in den Plan eingeweiht und war sogar live mit Kamera dabei, wie sie mehrmals versuchten amerikanische Konvois in die Luft zu jagen, dass dies nicht klappte war eher der unfähigkeit der Attettäter zu verdanken, und er wurde von seinem Gastgeber in Sicherheit gebracht, bevor ihn das Talibangericht der Spionage bezichtigen konnte. Doch die Frage ist doch, was hätte er getan wenn es geklappt hätte, hätte er die zerfledderten Amerikaner gefilmt und ihnen beim verbluten zugeguckt anstatt ihnen zu helfen? Wär er mit den Taliban zurück geflohen und hätte den nächsten Angriff mitvorbereitet?  Ganz Konkret, wann wird ein Journalist zum Mittäter, juristisch als auch moralisch, mir ist klar dass aufklärung wichtig ist, aber wie weit darf diese gehen, ohne dass man sich vorwerfen lassen muss mit den Aggressoren unter einer Decke zu stecken, in diesem Falle wäre von den amerikanern sicherlich auch auf ihn geschossen worden.

Kommentare erwünscht.

mfg FatJoe

hier kann sich jeder selber ein bild davon machen, ist der erste beitrag

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