So der Titel des FilmMittwoch im Ersten am 10.03.2020. Die Story beklemend und erdrückend. Ständig das Gefühl, gleich müsse doch die Erlösung kommen – es folgt ein Rückschlag nach dem aderen. Nein es folgt eine Katastrophe nach der anderen. Sicherlich schwer vorstellbar, dass dies alles einem einzigen Mädchen wiederfahren kann und doch bleiben Zweifel. Eindrucksvoll schildert der Film eine Welt, ganz außerhalb des Vorstadtidyls. Dabei spielt sich alles selber in einer „Vorstadt“ ab. Die Vorstadt der Zukunft? Sollte dies so sein, brauchen wir uns keine Sorgen um fossile Energien, Co2 oder Atomwaffen machen. Was da an Problemen wächst hat keine Halbwertzeit, es wächst immer neu nach.

Bleibt zu hoffen, das der Film nur ein Film ist und die Realität anders ausschaut. Ansonsten sollte das nächste Konjukturpaket keine neuen Autobahnen bauen oder alte sanieren. Und wenn es doch um Autobahnen gehen soll, dann bitte schön die „soziale Autobahn“. Auf das die „Vorstadt“ wieder angeschlossen wird und kein Abstelgleis wird!

Keine Angst? Gelogen, ich habe Angst!

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