Fast in Vergessenheit geraten angesichts pflegerischer Bemühungen – die monatliche kleine Afrikareise.

Der März steht den Elefanten zur Verfügung – wer liebt sie nicht? Wie große Büsche oder Bäume erkennt man sie bereits aus Kilometern Entfernung. Völlig unbeschattet kann man sich direkt in eine Herde stellen, zwar immer mit dem Gefühl beobachtet zu werden, doch ohne reale Bedrohung (abgesehen von pubertierenden männlichen Bullen).

Zieht man durch die afrikanischen Lande fällt die Masse an abgeknabberten stammgroßen Zweigen auf, die sich mitten in der Prärie sammeln bzw. junge Baumbestände, die aussehen als wären sie von einem Panzer plattgefahren worden. Grund hierfür ist die Ernährungsweise der Elefanten: sie futtern nicht gleich den ganzen Baum auf (denn Blätter sind bläks), sondern brechen sich mundgerecht Äste ab, die sie so lange lutschen, bis die gesamte Rinde ab ist – nur die scheint ihnen wirklich zu munden.

Ansonsten – Elefanten lieben es, sich im Dreck zu baden, mit Sand zu pudern oder einem Hippo, der große Tiraden macht, tief in die Augen zu blicken, ihre Kleinen zwischen ihren Stammbeinen hin- und herhoppsen zu lassen, mit ihren Rüsseln (die wohl über mehrere hunderte verschiedene Muskeln verfügen) hin- und herzuschlenkern oder kubikmeter dicke Kotberge zu hinterlassen.

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