Category: Erlebt


Juni

So Prüfungen haben nix erlaubt außer Prüfungen, deswegen beginnt der Juni ein wenig später 😉

Thema sind Hippos und Nashörner, beide kolossale dicke Wesen, die meist gemächlich durch die Savanne schnuppern.

Hippos ärgern sich gerne mit badenden Elefanten und reißen ihr Maul inklusive dicker Zähne weit auf … und beeindrucken damit jeden, außer Elefanten. Sie trauen sich erst nachts aus dem Gewässer hinaus, wenn man Glück hat, erwischt man genau den richtigen Zeitpunkt und eine Kolonne dicker Popos wackelt aus dem Wasser.

Nashörner sind sehr scheu, schnell wenn nötig, leben als Einzelgänger und haben Ohren wie antiquierte Lautsprecher. Nur sehr selten sieht man sie wie auf den Bildern in einer großen Gruppe. Ihre Spuren in den Weiten Afrikas hinterlassen sie ihn Form weit ausladender Flächen und mit dem Hintern verteiltem Kot.

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Mai

So ihr Lieben, der Blog ist ja ein wenig eingeschlafen, höchste Zeit für Afrika im Mai!

Thema ist – wie könnte es anders sein – die Vielfalt der Vogelarten Südafrikas! Und die kann sich sehen lassen – staunend schon am ersten Tag erblickt man in jedem Busch, am Grund, in jeder vorstellbaren Form, Farbe und Größe unterschiedlichste Arten. Genauere Beschreibungen s.u.  😉

Web 2.0

Lieber Leser,

heute möchte ich dir von meinen heutigen Erfahrungen mit dem Web 2.0 berichten.

Ein Freund berichtete mir in letzter Zeit immer öfter von Treffen mit geheimen Kommilitonen/innen und so regte sich meine Vorstellungskraft und Neugierde, mit was für ominösen Gestalten sich mein Guter alter Freund – nennen wir ihn M. Blaase, nein lieber Merlin B. – herumtreibt.

Ich wollte Photos sehen!

So begab ich mich, ausgestattet mit nur einem vollständigen Namen, 3 Spitznamen und der Empfehlung ich solle es lieber lassen, ich fände eh niemanden, auf die suche in den unendlichen Weiten des World Wide Web.

Als ich ihm nach 2 Minuten das erste Bild und in dne darauf folgenden 40 Sekunden Bilder der 3 anderen Gesuchten schickte, zeigte sich mein Kontaktmann fasziniert, doch ich hatte nicht genug, immer weiter wagte ich mich voran, jedes neue Bild was ich ihm lieferte schockierte ihn mehr und mehr, als ich ihm dann erzählte was seine Leute so in ihrer Freizeit treiben und eine kleine Persönlichkeitsanalyse startete entstand folgender schöner Wortwechsel:

xxx, 16.12.2009 17:18:58:

wahrscheinlich weißt du jetzt schon weitaus mehr über die als ich je erfahren werden^^

xxx, 17:19:04:

das ist einfach der hammer

FatJoe, 17:19:26:

is fan vom fc bayern, mag turnen

FatJoe, 17:19:35:

schokolade

FatJoe, 17:19:43:

flucht beim autofahren

xxx, 17:19:52:

das stimmt alles

xxx, 17:19:53:

FatJoe, 17:20:04:

ört hip hop

xxx, 17:20:08:

fassungslosigkeit

FatJoe, 17:20:09:

und os black rnb krams

FatJoe, 17:20:30:

und ja

xxx, 17:20:32:

blankes entsetzen und eine aufkommende tiefe beklommenheit

FatJoe, 17:20:38:

hat son bissl so den tick

FatJoe, 17:20:44:

also

FatJoe, 17:20:53:

die is selbstbewusst

FatJoe, 17:20:57:

emanzipiert

FatJoe, 17:21:08:

liebt das leben

FatJoe, 17:21:13:

ne macherin

FatJoe, 17:21:18:

würde ich mal so vrmuten

FatJoe, 17:21:24:

nich son träger haufne wie wir

FatJoe, 17:21:27:

sondrn eher

FatJoe, 17:21:34:

sone aktive persönlichkeit

FatJoe, 17:21:47:

kannst du das verifiziren?

xxx, 17:24:15:

ohne einwände

Mit nur einem Nachnamen ausgestattet, war ich in der Lage für 4 Menschen Persönlichkeitsprofile zu erstellen 😀
Es lebe das Internet!

Mfg

Fatjoe

P.S. Dieser Vorgang hat nichts mit MErlin am Hut, ich wollte jedoch diesen Wortwtz bringen ohne die wahre Kontaktperson zu verraten.

Sorry Merlin

Tschüss, Sommer

Einige meiner werten Mitautoren haben das Thema ja schon angesprochen; der Sommer ist aus, der Herbst ist schon längst über uns hereingebrochen. Die Bäume werden kahl, die Natur versinkt in Farblosigkeit. Verglichen damit wirken einige im Mai bei uns im Garten aufgenommene Bilder wie nachbearbeitet.

Und doch, so sehr ich jedem Sonnenstrahl nachtrauere, so sehr ich mich jetzt schon auf den Frühling freue, so blicke ich doch auf einen sehr schönen Sommer zurück, der eigentlich wenige Wünsche offen ließ. Und entsprechend schwer fällt der Abschied. In meiner subjektiven Wahrnehmung hatten wir diesen Sommer deutlich mehr Sonne und Wärme als im letzten Jahr.  Das mag aber auch daran liegen, dass ich von Mai bis mitte September permanent auf Baustellen rumgekrebst bin und entsprechend viel draußen war. Den heißesten Tag dieses Jahres habe ich auf einem Gerüst in der prallen Sonne damit verbracht, eine große Fensterfront zu verglasen. Was ist schon Sauna 😉

Der wirkliche Sommer begann für mich mit dem Hurricane, von dem ich schon braungebrannt zurückkam. Der absolute Höhepunkt war dann unser Urlaub in Rimini an der Adria, wo wir zu fünft eine Woche die Stadt unsicher gemacht haben. Eine Woche lang über 30°C, Strand und Disco. Absolut super. Der kulturelle Part, wie zB die Besichtigung Venedigs ging dabei zwar vollkommen an uns vorbei, aber immerhin haben wir noch (mehr oder minder freiwillig) San Marino gesehen – bzw. San Marinos Waffenläden, viel mehr gibt es dort  – abgesehen von einer beeindruckenden Aussicht – nämlich nicht. Nach Rimini ging es dann noch mit der Familie nach Wangerooge, und mit André später noch nach Köln.

Diese Dinge haben für mich diesen Sommer vor allen anderen geprägt, abgesehen vielleicht von Franzi. Und abgesehen davon war es einer der besten die ich erlebt habe 😉 Was waren eure Sommer-Erlebnisse? Was hat ihn für euch geprägt?

Hurricane 2009

von nec

Viiiel zu spät möchte ich an dieser Stelle doch auch endlich noch ein paar Worte zum Hurricane 2009 verlieren. Ich werde mich dabei rein auf die Bands beschränken, eventuelle Nebenbeschäftigungen lass ich einfach mal wegfallen 😉 Weiterlesen

Angewandte Soziologie

Wie ja sicherlich viele von euch wissen, ist meine ICQ Kontaktliste hoffnungslos überfüllt von alten Spacenations Mitspielern usw.

Ich hatte jedoch nie das verlangen die auszumisten und heute hat sich das wieder einmal bezahlt gemacht. Ein Kontakt mit dem ich mal in einer Alli war und seit Jahren nix geschrieben habe meldete sich bei mir und fragte nach einem Musiktip von mir. Prompt gab ich ihm ein paar gute Hinweise und mir wurde gedankt für meine Spontanität. Mein gutes Gespür für die Situation zwang mich jedoch nachzuhaken und freundlich nachzufragen, was des für eine Aktion sei, worauf ich die Antwort bekam, dass es sich bei meinem Gesprächspartner um einen Soziologiestudenten handle und  er einfach mal ein bisschen experimentieren wolle.

Fand ich angesichts der kommerziellen und industriellen Reizüberflutung im öffentlichen Raum eine witzige Idee und werde ich gegebenenfalls demnächst selber mal austesten.

Soviel von mir

mfg Joe