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hier nur ein kleiner verweis auf einen überaus unterhaltsam-informativen artikel von spiegel online: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,609020,00.html

die thematik könnte fast als karnevalsgag durchgehen, aber aus respekt vor den angeblich vielen betroffenen patienten, nehme ich dieses mal nicht an.

mich hat in letzter zeit auf schon immer gewundert warum die typen in dunkler lederjacke am bahnhof zoo und am cottbusser tor rote schniefnasen ihr eigen nennen dürfen und kleine fläschchen mit hütchenverschluss an normale hausfrauen, bankangestellte und rentner verkaufen 😀

Gestern habe ich die wunderebare deutsche Website der (natürlich staatlischen) russischen Nachrichtenagentur РИА Новости (RIA Nowosti) endteckt.

Unbedingt lohnt sich dieser Artikel, in dem ein wohl führender russischer Wissenschaftler eine unterhaltsame Prognose aufstellt:

Laut seiner Prognose wird das Land in sechs Teile zerfallen: die Pazifikküste mit der wachsenden chinesischen Bevölkerung; den Süden mit den mehrheitlich Spanisch sprechenden Einwohnern, Texas, wo die Unabhängigkeitsbewegung wächst, die Atlantikküste, die völlig andere Völkerschaften und eine andere Mentalität vertritt und eventuell in zwei Teile zerfällt, die fünf ärmeren zentralen Bundesstaaten und den Norden, wo der kanadische Einfluss stark ist.

Außerdem lässt er uns wissen:

„Wir könnten übrigens Alaska zurückverlangen, das seinerzeit bekanntlich nur verpachtet wurde“, fügte er hinzu.

Bekanntlich.

Interessant ist da natürlich die Reaktion der USA auf eine derart seriöse Theorie: Weißes Haus verweigert Stellungnahme zur „USA-Zerfall“-Prognose

Nein, also wie können die nur?! Und dann sowas freches:

„Ich bin verblüfft und glaube, auf einen Kommentar verzichten zu müssen“, erklärte sie auf eine entsprechende Frage von US-Journalisten. Dabei war zu sehen, dass sie ein Lächeln zu unterdrücken versucht.

Das war jetzt zum schmunzeln, aber teilweise kann man auch mehr erfahren als in manch deutschen Medien, manches trauen sich die Deutschen einfach nicht zu schreiben. Die Lektüre von RIA Nowosti ist also sowohl unterhaltsam als auch informativ 😉

So heißt es beim ehemaligen Nachrichtenmagazin etwa:

Ein Sprecher des Senders sagte, die Botschaft des iranischen Präsidenten sei eine geistige und beinhalte gute Wünsche für die Jahreszeit.

Es geht – einige werden schon davon gehört haben – um die Weihnachtsansprache des iranischen Terroristenführers Staatspräsidenten im britischen Fernsehen. RIA Nowosti weiß anscheinend mehr über den Inhalt der Ansprache des verbündeten Staatschefs:

Die Erdbevölkerung wird aufgerufen, den „böse eingestellten und expansionistischen Kräften die Stirn zu bieten“. „Würde Christus heute auf der Erde leben, so hätte er zweifellos die Fahne der Gerechtigkeit und der Liebe zur Menschheit erhoben und gegen die Kriegsbrandstifter, Okkupanten, Terroristen und Angstmacher in der ganzen Welt seinen Widerstand geleistet“, so Ahmadinedschad.

Eine geistige Botschaft mit guten Wünschen“, genau. Nichts als eine politische Botschaft ist das. Ich bin mir sicher der Spiegel, Sturmgeschütz der Demokratie, hat die gleiche Pressemeldung bekommen, wie RIA Nowosti. Man hätte also durchaus mal die Aussage des Sprechers von Channel 4 in den richtigen Kontext setzen können. Andere deutsche Medien lassen zumindest auch Kritiker zu Wort kommen. Trotzdem finde ich, dass sich die Stellungnahme der Nachrichtenchefin von Channel 4 wie ein Witz liest:

„Wir wollen unseren Zuschauern einen Einblick in eine alternative Weltanschauung geben.“ Mit der Botschaft wolle Ahmadinedschad den Briten Glückwünsche zur Geburt Jesu aussprechen.

Na dann – frohe Weihnachten 🙂

Paul is Dead!!! :-(

„Wir können nichts, aber wir haben einen Riesenspaß dabei.“

The Beatles

wie wahrscheinlich viele wissen, sind die beatles, neben queen, meine absolute lieblingsband. ich glaube, ich steh nicht alleine damit. als beweis dafür kann man z.b. die netzseite youtube anführen, deren meisten zuschauerzahlen der beatlesmusikvideos sich auf über 10.000.000 belaufen. kann da peter fox mithalten? ich meine, nichts spricht gegen peter fox, aber die beatles haben wenigstens gesungen und wenn sie gesprochen haben, dann wenigstens mit einem überaus respektlosen, schwarzen englischen humor.

leider werden die beatles oft auf ihren pre-65er-stil reduziert. die meisten menschen glauben, dass die beatles schon damals mit bremen 1 einen vertrag unterschrieben hatten, um diverse oldieschnulzen á la please please me aufzunehmen. in diese kategorie passen meiner meinung aber nur “top acts” wie harry belafonte oder herman and the hermits (diese hatten wahrscheinlich noch einen vertrag mit einer zahnpastafirma…):

sogar dem großen leonard berstein war bewusst, dass die beatles ein paar ganz tolle waren, denn er verglich ihre musik mit der von brahms, bach und beethoven, die noch nach jahrhunderten nicht in vergessenheit geraten sein wird. und karl-heinz stockhausen sah in der musik der beatles doch wirklich die brücke zwischen u-musik und e-musik. (pop und klassik, unterhaltungsmusik und ernste musik) auf dem höhepunkt ihres ruhmes rankten sich natürlich viele mythen und sagen um das leben und den alltag der beatles, woran die beatles selber nicht ganz unbeteiligt waren. mehre monate besuchten sie indische gurus, brachten das ganze beverly hills hotel in L.A. durcheinander und benahmen sich überdrein auch bei der queen daneben.

„An einem Novembermorgen des Jahres 1966 war Paul McCartney mit seinem Auto unterwegs. Gegen 5 Uhr sah er einer Politesse am Straßenrand hinterher und bemerkte deshalb nicht, dass vor ihm eine Ampel auf Rot schaltete. Sein Wagen stieß mit einem anderen zusammen und ging in Flammen auf. Durch die schweren Verbrennungen, die er erlitt, und da er bei dem Aufprall all seine Zähne verlor, konnte McCartney nicht mehr identifiziert werden.“ (Zitat Wikipedia)

in der campuszeitung der university of michigan wurde 1969 tatsächlich behauptet, dass Paul McCartney gestorben sei, und von da an von einem doppelgänger vertreten würde. die gesamte fangemeinschaft befindet sich bis heute auf der suche nach beweisen, dass diese theorie stimmt. so wurde der gesangsstil und das bassspiel McCartnes nach 1966 analysiert:

„Die restlichen Bandmitglieder, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr, vertuschten auf Drängen des Managements und ihrer Plattenfirma den Tod und veranstalteten einen McCartney-Lookalike-Wettbewerb. Der Sieger William Campbell (oder Shears) nahm – nach einigen Operationen – Pauls Platz in der Gruppe ein. Seitdem versuchten die Beatles, ihre Fans durch versteckte Zeichen auf den Vorfall aufmerksam zu machen.Kurze Zeit später widmete sich der Detroiter Radio-Moderator Russell Gibb in seiner Sendung der „Theorie“, wodurch diese erstmals landesweit bekannt wurde und für Aufsehen sorgte. Viele Fans der Beatles, die die Geschichte ernst nahmen, versuchten fortan, „Beweise“ für Pauls Tod zu finden.“

dreh und angepunkt, kern der aussage war, dass die beatles durch geheime zeichen! ihrem management ein schnippchen schlagen und ihren fans den wahrheitsgehalt der geschichte darlegen wollten. wie gehts das besser als auf plattencovern und in songtexten? ich habe einige theorien und die dazugehörigencover für euch spaßeshalber zusammengestellt. also tut was für eure allgemeinbildung, denn dazu gehören diesen abstrusen theorien schon lange. 😀

Yesterday and Today

John Lennon, Ringo Starr und George Harrison stehen neben einem großen, aufgestellten Schrankkoffer. Paul McCartney sitzt im Inneren. Dreht man die Platte um 90 Grad nach links, sieht es so aus, als würde McCartney in einem Sarg liegen. Eine Narbe an der Oberlippe, die der echte McCartney angeblich nicht hatte, soll einerseits für den Unfall stehen (Kopfverletzungen) und andererseits die Doppelgänger-Theorie beweisen. Die Narbe könnte er sich natürlich auch anderweitig zugezogen haben.Eigenen Angaben zufolge hat McCartney sich die Narbe im Sommer 1966 zugezogen, als sich die Band nach jahrelangen Tourneen und Plattenaufnahmen eine Auszeit gönnte. McCartney machte Urlaub und unternahm eine Motorradtour, bei der er einen Unfall hatte und sich die Schneidezähne abbrach. Die Operation hinterließ eine Narbe auf der Oberlippe. Um trotzdem bei Fotoaufnahmen dabei sein zu können, ließ er sich einen Schnauzbart wachsen. Die anderen Bandmitglieder taten es ihm gleich und der Oberlippenbart wurde so zu einer modischen Erscheinung der Beatles, wie auch bei den Hippies.

Dazu gibt es noch ein zweites Cover, auf dem alle vier Beatles in Arztkitteln, bedeckt mit blutigen Fleischstücken zu sehen sind. Die Fleischstücke liegen so auf „McCartney“ verteilt, dass sie die Körperstellen markieren könnten, an denen sich McCartney beim Unfall verletzte. „McCartney“, der in der Mitte der anderen drei sitzt, hat zwei geköpfte Puppen auf den Schultern und einen Puppenkopf auf dem Schoß, welcher möglicherweise symbolisiert, dass er den „Kopf hinhält“, um McCartneys Tod zu vertuschen.

Revolver

Paul McCartney ist als einziger auf der Albumhülle von Revolver im Profil abgebildet und sein Blick geht ins Leere. Dies wird als Hinweis dafür aufgefasst, dass er nicht mehr Bestandteil der Gruppe ist, sondern sich in einer anderen Welt befindet. Die Augen von Starr und Lennon sind auf ihn gerichtet, ein mögliches Zeichen ihrer Trauer. Bei genauerem Hinsehen kann man über McCartneys Kopf zum ersten Mal eine (segnende) Hand erkennen (Teil der Fotocollage), in manchen Ländern ein Symbol des Todes.Rechts neben McCartneys Kopf ist ein relativ großes Bild von ihm, auf dem er schreit. Das könnte die Schmerzen verdeutlichen, die er bei dem Unfall erlitten haben soll. Ein weiterer möglicher Hinweis ist das kleine Männchen, das seinen Kopf aus McCartneys Ohr herausstreckt und so aussieht, als ob es angestrengt versucht, etwas zu hören. Dies soll ein Hinweis für die Hörer sein, dass sie ab jetzt mehr auf den Text der Lieder achten sollen, da in den Texten viele Hinweise zu finden sein sollen.

Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band

Die Beatles tragen auf dem Titelfoto von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band bunte Anzüge und halten Musikinstrumente in ihren Händen. Vor ihnen steht eine Trommel mit dem Titel des Albums. Im Vordergrund formen rote und gelbe Blumen den Bandnamen sowie einen E-Bass. Im Hintergrund stehen Pappaufsteller zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Der üppige Blumenschmuck und die vielen Personen (Trauergemeinde) werden als Beerdigung aufgefasst. Paul McCartney trägt ein schwarzes und hölzernes Musikinstrument (Tod und Sarg). Außerdem hat er nur drei Finger auf dem Instrument, möglicherweise ein Hinweis auf die drei noch lebenden ursprünglichen Beatles.Es sieht so aus, als müsse er von Ringo Starr und George Harrison gestützt werden. Über seinem Kopf ist erneut eine offene Hand zu sehen (siehe Revolver und Yellow Submarine). Sie gehört Stephen Crane, einem Autor, der mit 28 Jahren starb. Rechts auf dem Cover ist eine Puppe zu sehen, die ein Hemd mit der Aufschrift „Welcome to the Rolling Stones“ trägt und deren Kopf zerbrochen ist. Sie hat ein Spielzeugauto (ein weißer Austin Healey – das Modell, in dem McCartney angeblich verunglückte) auf dem einen Knie und einen blutigen Autofahrerhandschuh auf dem anderen. Neben dem „S“ von „BEATLES“ ist ein brennendes Auto, das von einer Puppe in einem grünen Kleid angeschaut wird. Auch dieses Auto ist ein weißer Austin Healey.
Der Blumen-Bass im Vordergrund soll naheliegenderweise für den Tod seines Besitzers stehen. Manche glauben auch, das Wort „PAUL?“ im Blumenmuster erkennen zu können. Der Bass als ganzes sieht aus wie ein großes P. Auf den Blumen liegen drei Gitarrensaiten, was wiederum als Hinweis auf die drei verbleibenden Beatles aufgefasst wird. Wenn man die Wörter „LONELY HEARTS“ horizontal spiegelt, ergibt sich die mutmaßliche Botschaft „I ONE I X HE () DIE“ Dafür gibt es zwei Bedeutungen:
I(+)ONE(+)I (=3) X (steht für Paul) HE () (der Pfeil zeigt direkt auf Paul) DIE
=> 3(Beatles) X(Paul) HE () DIE
I(and)ONE (11) IX (römische Zahl:neun) HE () DIE
=> 11 9 (9. November) HE () DIE
Im Inneren der Plattenhülle ist ein weiteres Bild der Beatles, auf dem Paul McCartney eine Armbinde mit der Aufschrift „O.P.D.“ trägt. Die Abkürzung steht angeblich für „Officially Pronounced Dead“ (Offiziell für tot erklärt). In Wahrheit war es jedoch eine Binde der Ontario Provincial Police, O.P.P., wobei der untere Teil des zweiten Ps etwas verdeckt war. Das wiederum könnte ein Hinweis auf William Campbell sein, der in Kanada Polizist gewesen ist. Auf der Rückseite, auf der auch alle Liedtexte abgedruckt sind, deutet George Harrison mit einer Hand auf die Textzeile Wednesday morning at five o’clock aus dem Song She’s Leaving Home. Angeblich starb McCartney an einem Mittwoch um 5 Uhr morgens. McCartney steht mit dem Rücken zum Betrachter und wirkt größer als seine Kollegen (er ist nicht mehr anwesend, sondern im Himmel). Harrison, Lennon und Starr formen mit ihren Händen, von links nach rechts, symbolisch die Buchstaben L, V und E (L[O]VE). Das fehlende O könnte die Lücke bezeichnen, die McCartneys Tod hinterlässt.

Magical Mystery Tour

Im Gegensatz zu den anderen Beatles trägt Paul McCartney auf einem Bild von Magical Mystery Tour im Booklet zu seinem Anzug keine rote, sondern eine schwarze Nelke (Trauer, Tod). Ein anderes Foto zeigt ihn an einem Schreibtisch mit der Aufschrift „Iwas“ (Ich war). Auf den Kopf gedreht, ergeben die Buchstaben des Wortes „BEATLES“ auf dem Cover angeblich die Telefonnummer 5371638, unter der in den 1960er-Jahren angeblich ein Bestattungsinstitut zu erreichen war.

Yellow Submarine

John Lennon hat auf dem Cover von Yellow Submarine die Hand über McCartneys Kopf erhoben (siehe Revolver und Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band). Die drei ausgestreckten Finger (Zeigefinger, kleiner Finger und Daumen quer) sollen die drei verbliebenen Bandmitglieder symbolisieren, können aber auch als Zeichen des Teufels interpretiert werden. Das U-Boot im Inneren des Berges wird mit einem vergrabenen Sarg verglichen. Die Krawatte vom Rechten stellt ein Kreuz dar.

Abbey Road

Die Plattenhülle von Abbey Road zeigt, wie die Beatles von links nach rechts über einen Zebrastreifen gehen. John Lennon trägt weiße, Ringo Starr und Paul McCartney dunkle und George Harrison blaue Kleidung. McCartney ist barfuß (in Großbritannien werden die Menschen barfuß beerdigt. Außerdem ist in Italien Barfüßigkeit ein Symbol für den Tod). Im Hintergrund parkt ein weißer VW Käfer. Das Nummernschild lautet „LMW 28IF“. „LMW“ wird zu „Linda McCartney Weeps“ oder „Linda McCartney Widow“ entziffert, wobei anzumerken ist, dass Linda und Paul erst 1969 heirateten. 28IF soll bedeuten, dass McCartney 28 Jahre alt wäre, wenn (if) er nicht gestorben wäre. Die Beatles werden als Trauerzug aufgefasst: Lennon ist der Priester und läuft voraus, Starr ist der Sargträger, McCartney ist der Verstorbene und Harrison in Arbeitskleidung ist der Totengräber. Lennon trägt Weiß, die Trauerfarbe in östlichen Ländern, Starr trägt Schwarz, die Trauerfarbe in westlichen Ländern. Obwohl McCartney Linkshänder ist, hält er eine Zigarette in der rechten Hand (Doppelgänger?). Er ist außerdem der einzige, der nicht im Gleichschritt mit den anderen Beatles läuft und im Gegensatz zu ihnen (nur bei genauer Betrachtung sichtbar) keine weiße Stelle des Zebrastreifens berührt. Manche sehen das Bild auch so, dass Paul mit beiden Füßen über dem Boden schwebt, ihn nicht berührt. Zu dem Nummernschild ist anzumerken, dass in Großbritannien in jener Zeit das Schema 3 Buchstaben – 3 Ziffern – 1 Buchstabe verwendet wurde (siehe hier): Es ist somit nicht „IF“ zu lesen, sondern „1F“ als Teil von „LMW 281 F“. Außerdem wäre McCartney zum Zeitpunkt 27 Jahre alt und nicht 28, da er 1942 geboren wurde.

Grüße

Philip

P.S.: All you need is love!

Ein Flash-Programmierer hat eine interessante Anwendung für sogenannte „Genetische Algorithmen“ ausgemacht: Auto-Evolution!

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Anmerkungen zur SPD

Ich habe grade ein bisschen SPON gelesen:

  • Das hier macht mich richtig sauer. So ein Karnevalsverein!
  • Das hier auch. Nicht die „Abrechnung“, sondern das Verhalten der SPD gegenüber Clement. In Amreika läuft das anders.
  • Der Spiegel ist raus, Godwin hat wieder zugeschlagen. Wie lächerlich ist es denn bitte, diese Namenswitzeleien mit der Nazipropaganda zu vergleichen? Das ist schlimmstenfalls kindisch. Würde SPON natürlich niemals tun. Und das mit der „Physiognomie“: Na gut, das macht man natürlich nicht. Niemals würde SPON sich über’s Aussehen eines Politikers lächerlich machen, erst recht nicht mit ungünstigen Momentaufnahmen.
  • Das werden wir noch sehen! Die Sympathiewerte sind doch egal, wichtig ist, wer am Ende im Landtag vorne ist, CDU/FDP oder das „Linksbündnis“. Und das ist ja wohl klar, siehe letzter Absatz.

Douglas Adams hat’s ja schon immer gewusst.

Aber auch mein Lieblings-Wirtschaftsmagazin verbreitet die gute Nachricht:

Keine Panik! – Das ist schon wieder nicht das Ende.

Die verlinkte Ausgabe (November ’08) ist übrigens schon vergriffen, und das zu Recht! Da lohnt sich jeder einzelne Artikel (sind alle online verfügbar!) Müsste ich eineige Artikel besonders hervorheben wären das diesmal der Artikel zum Thema Mikroökonomie über einen Ersatzteilhändler in Indien und natürlich die Marken-Kolumne „Trecker fahr’n“ übder John Deere. Besonders Interessant ist auch die Welt in Zahlen. Die sind kurz genug, als dass sie auch jemand liest 😉 Für alle mit etwas mehr Zeit sei die ganze Reihe über die Finanzkrise empfohlen. Viel Spaß beim lesen 😉

Update: Auch xkcd wusste schon länger bescheid:

Aus irgend einem Grund entstand in den letzten Jahren eine Art Parodie auf eine Religion, die ihren Gott in Chuck Norris – bekannt aus Walker, Texas Ranger und ähnlich anspruchsvollen KrimiErmittlungsPolizeiSerien – fand. Chuck Norris wurden dabei verschiedene übermenschliche Fähigkeiten zugeschrieben, vgl. die Chuck Norris Facts. Es verbreitete sich der Brauch, nach Sprüchen, wie „Chuck Norris kann mit geöffneten Augen niesen“ auf schallendes Gelächter zu warten, oder damit zu reagieren, jenachdem.

Aber ist Chuck Norris wirklich so außergewöhnlich? Ich möchte mir anmaßen, ihn zumindest in einer Disziplin zu schlagen: Dem Zählen bis Unendlich. „Chuck Norris hat bis Unendlich gezählt. Zweimal!“ Ach wirklich? Das schaffe ich auch. In 4 Minuten. Der Beweis folgt unten, zunächst seien dem – hoffentlich nicht körperlich – geneigten Leser die Grundlagen des Zählens bis Unendlich vermittelt. Weiterlesen