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August

So lang lang hats gedauert, Physikum ist geschafft, Zeit für den längst überfälligen August!

Etwas kollagenhafter diesmal das Kalenderblatt – mit Pavianen, Mungos/Mangusten (Erdmännchen, Zwergmangusten) und Grünen Meerkatzen.

Mangusten sind meist recht kleine (meist weil es gibt auch riesig große!) wieselartige Geschöpfe, unheimlich flink, scheu und somit schwer zu beobachten. Erdmännchen sind jedem bekannt, Zwergmangusten wohl eher nicht – diese sind trotz ihrer Winzigkeit beeindruckend, weil sie sich mit den giftigsten Schlangen der Steppe anlegen und diese auch noch gerne verspeisen.

Paviane sind wohl ebenso bekannt. Diese Allesfresser kommen in den affentypischen Gruppierungen mit starker Hierarchie vor.

Grüne Meerkatzen sind ebenfalls Affen und erhalten ihren Namen wegen ihrer türkis-blauen Hoden. Sehr hübsche drahtige Tiere mit schwarzem Gesicht und gräulichem Fell.

In der Diashow konnte ich die Bilder nicht so vergrößern wie sie dann auf dem Kalender erschienen sind, daher unten noch die Galerie um bestimmte Tiere besser zu sehen.

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Juli

Dieses Mal die Geparden. Einigen konnten wir uns in freier Wildnis und per pedes bis auf wenige Meter nähern.

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Tobermorit

Hallo werte Leser. Ich möchte an dieser Stelle einmal in kurzer Eigenwerbung den Hinweis streuen, dass ich mittlerweile auch wieder „auf eigener Seite“ blogge: www.tobermorit.wordpress.com

Der Grund dafür ist simpel; der Großteil meines kreativen „Outputs“ ist eher in die Kategorie Blödsinn einzuordnen, mit dem ich dieser Seite nicht wirklich gerecht werde. Vorteil an diesem Blödsinn ist auch, dass er meist nicht so Zeitintensiv ist, wie ein vernünftiger Artikel. Letztere werde ich auch weiterhin hier posten. Netzfundstücke und ähnliches werden allerdings dann eher auf Tobermorit erscheinen, wie ich hoffe, auch in höherer Frequenz.

Ansonsten wünsche ich der studierenden Allgemeinheit eine so wenig unerfreuliche Prüfungszeit wie möglich 😉

Dostojewskij – Der Spieler

Klassiker der Weltliteratur für 1,50 € zu erstehen, ist schon ein tolles Gefühl. So kann das Bücherkaufen schnell zur Sucht werden, vor allem bei mir. Das Thema „Sucht“, aber diesmal „Spielsucht“,  wird auch in meinem neueren Fang verarbeitet. Um meine Desorientierung in der russischen Literatur  zu überwinden, habe ich mich an Fjodor Michailowitsch Dostojewskijs Roman „Der Spieler“  herangewagt. „Heranwagen“ ist eigentlich das Falsche Wort für dieses wunderschöne Stück Literatur. Doch nicht zuletzt durch die Klitschko-Brüder und ihre Milchschnittenwerbung ist die russische Literatur dazu bestimmt „ schwere Kost“ zu sein. „Tooooolstoiiiij – schwääääääärrrre Koooohst“, könnt ihr euch erinnern?

Wer keine Lust hat sofort Dostojewkijs Jahrhundertroman „Der Idiot“ mit seinen fast 800 Seiten zu lesen, dem empfehle ich zum Einstieg den „Spieler“. Knackige, spannende und sprachvollendete 150 Seiten! Die Atmosphäre des Buches ist folgende: Die adelige Highsociety der wichtigsten europäischen Nationen trifft sich in der fiktiven deutschen Stadt Roulettenburg, um ihre Renten zu verprassen, die ihnen ohne Arbeit durch große Landgüter in die Hände fließen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts präsentiert sich ihre Residenz, ein nobles Kurhotel zwischen Bürgerlichkeit und Hofstaatlichkeit, als Schmelztiegel unterschiedlichster Charaktere und Nationen. Das erinnert doch stark an Thomas Manns Zauberberg? Doch anstatt Lungenleiden zu pflegen, ist der langweilige Müßiggang die schlimmste Krankheit der Bewohner. Jetzt wird einem klar, warum Thomas Manns Erzählstil zu der Erzähltradition des 19. Jahrhunderts gerechnet wird.

Ein Lotterleben, würde man denken. Doch der Schein trügt. Die Hauptfigur Alexej Iwanowitsch ist als Hauslehrer bei einem schwer verschuldeten russischen General angestellt, der seine Familie und Diener wie einen Hofstaat um sich schart. Der Aufstieg der Bourgeoisie beginnt, der Abstieg des Adels scheint nicht mehr fern. Um sein galantes Leben weiter aufrechtzuerhalten, spekuliert der abgebrannte General auf das Ableben einer reichen Großtante in Russland, dessen Erbe er anzutreten gedenkt. Doch dann…

Die eigentliche Haupthandlung kreist aber um Alexeij und seine Liebe zur Tochter des Generals – Paulina. Eines Nachts gewinnt Alexeij, der sonst nie spielt, alle Roulettetische auf einmal. Sein Glück kann er kann er kaum fassen, seinen Gewinn muss er sofort Paulina zeigen. Paulina, hoffend, in Alexeij einen wirklichen Freund abseits der adligen Scheinwelt gefunden zu haben, denkt, er wolle sie kaufen, und kündigt die Freundschaft. Es konnte anscheinend nicht anders kommen. Alexeij sinkt immer weiter hinab in den Sumpf des Spiels.

Einige herrliche Szenen konstruiert Dostojewskij zur Freude des Lesers: Alexeij unterwirft sich bei einem Parkspaziergang dem Willen Paulinas. Sie spielt mit ihm und möchte, dass er die Frau eines edlen deutschen Grafen auf offener Straße anspricht. Ein bürgerlicher Hauslehrer, der sich so etwas traut! Alexeij stürzt sich in sein Unglück und produziert einen handfesten Skandal im Hotel. Diese Zeit war so anders als unsere. Später – jetzt kann ich es ja ruhig verraten – reist zum Schrecken aller die tot geglaubte Großtante an. Die resolute alte Dame lässt sich in nichts reinreden und verspielt all ihr Geld, der General ist der völligen Verzweiflung nahe. Mit dieser Großtante soll Dostojewskij seinen lebendigsten Charakter entworfen haben. Ich habe mich halb totgelacht!

Dostojewskij verarbeitet in diesem kurzen Roman seine eigene Spielsucht auf seinen Reisen durch Europa – er soll sie dadurch nicht besiegt haben.

Also Leute: Keine Angst vor den alten Russen! Die sprachliche Schönheit der Werke Gogols, Dostojewkijs und Tolstois überwältigt so, dass die angebliche Schwere der russischen Steppe in den Hintergrund tritt.  Ich stehe am Anfang, einen für mich neuen literarischen Kosmos zu entdecken.

März

Fast in Vergessenheit geraten angesichts pflegerischer Bemühungen – die monatliche kleine Afrikareise.

Der März steht den Elefanten zur Verfügung – wer liebt sie nicht? Wie große Büsche oder Bäume erkennt man sie bereits aus Kilometern Entfernung. Völlig unbeschattet kann man sich direkt in eine Herde stellen, zwar immer mit dem Gefühl beobachtet zu werden, doch ohne reale Bedrohung (abgesehen von pubertierenden männlichen Bullen).

Zieht man durch die afrikanischen Lande fällt die Masse an abgeknabberten stammgroßen Zweigen auf, die sich mitten in der Prärie sammeln bzw. junge Baumbestände, die aussehen als wären sie von einem Panzer plattgefahren worden. Grund hierfür ist die Ernährungsweise der Elefanten: sie futtern nicht gleich den ganzen Baum auf (denn Blätter sind bläks), sondern brechen sich mundgerecht Äste ab, die sie so lange lutschen, bis die gesamte Rinde ab ist – nur die scheint ihnen wirklich zu munden.

Ansonsten – Elefanten lieben es, sich im Dreck zu baden, mit Sand zu pudern oder einem Hippo, der große Tiraden macht, tief in die Augen zu blicken, ihre Kleinen zwischen ihren Stammbeinen hin- und herhoppsen zu lassen, mit ihren Rüsseln (die wohl über mehrere hunderte verschiedene Muskeln verfügen) hin- und herzuschlenkern oder kubikmeter dicke Kotberge zu hinterlassen.

Keine Angst

So der Titel des FilmMittwoch im Ersten am 10.03.2020. Die Story beklemend und erdrückend. Ständig das Gefühl, gleich müsse doch die Erlösung kommen – es folgt ein Rückschlag nach dem aderen. Nein es folgt eine Katastrophe nach der anderen. Sicherlich schwer vorstellbar, dass dies alles einem einzigen Mädchen wiederfahren kann und doch bleiben Zweifel. Eindrucksvoll schildert der Film eine Welt, ganz außerhalb des Vorstadtidyls. Dabei spielt sich alles selber in einer „Vorstadt“ ab. Die Vorstadt der Zukunft? Sollte dies so sein, brauchen wir uns keine Sorgen um fossile Energien, Co2 oder Atomwaffen machen. Was da an Problemen wächst hat keine Halbwertzeit, es wächst immer neu nach.

Bleibt zu hoffen, das der Film nur ein Film ist und die Realität anders ausschaut. Ansonsten sollte das nächste Konjukturpaket keine neuen Autobahnen bauen oder alte sanieren. Und wenn es doch um Autobahnen gehen soll, dann bitte schön die „soziale Autobahn“. Auf das die „Vorstadt“ wieder angeschlossen wird und kein Abstelgleis wird!

Keine Angst? Gelogen, ich habe Angst!

Rémi Gaillard

Die meisten von euch dürften schon einmal von ihm gehört haben: Rémi Gaillard, dem Chaosfranzosen schlechthin. Bekannt geworden durch Videos, in denen er beispielsweise als Super Mario in einem Kart durch Paris fährt und Autos mit Bananenschalen bewirft, oder verkleidet als PacMan durch Supermärkte randaliert, im Tierparkt als Tarzan verkleidet durch die Gehege spaziert und so weiter. Oft genug gerät er dabei auch mit dem Gesetz aneinander, wurde meinem unrecherchiertem Halbwissen nach auch schon mehrfach verhaftet. Bestes Beispiel dafür auch im Mario Kart Video, in dem er von der Polizei angehalten wird – und dann schlicht abhaut. Heute bin ich aber auf ein Video gestoßen, das wohl schlicht und ergreifend sein Meisterwerk sein dürfte; beim französischen Pokalsieg zieht er sich einfach ein Trikot der Mannschaft über – und taucht in dieser unter. Er feiert mit ihnen, empfängt Gratulationen, verteilt Autogramme – und keiner merkts.

Was haltet ihr davon?

Unverschämtheit!

Jetzt ist bei mir wohl das Schreibfieber ausgebrochen. Aber bei der Kälte muss man wohl auch krank werden.

Mal ernsthaft: Bei der Anzahl lobender Kommentare kann ich euch ja weitere Artikel nicht vorenthalten. Und gestern wurde gemeinsam im Plausch mit einer Kaffeekanne mein nächstes Thema entwickelt. Bruder Zufall war dabei nicht unbeteiligt, aber nach den Gründen fragt hinterher sowieso keiner mehr.

Ob  ich für den Satz 3 € ins Phrasenschwein werfen muss? Übergehen wir es flott und kommen zum eigentlichen Thema.

Unterstellung im Profifußball. Seit Anbeginn des Spiels gibt es Neider, die dem Sport oder  einzelnen Akteuren schaden wollen. Gelegentlich ist es ihnen gelungen und es haben sich einige Mythen fest in den Köpfen der Unwissenden verankert.

Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen und die Weltbevölkerung mit den unumstößlichen Wahrheiten aufklären. Platzbedingt muss ich mich heute auf  meine Top 3 beschränken. Dennoch bin ich mir sicher, dass mein Artikel eure Wahrnehmung schärft und ihr vermeintliche Skandale in Zukunft genauer hinterfragt.

3.

Norbert Meier ist hier ganz klar einer Unterstellung des deutschen Fernsehens auf den Leim gegangen. Es wurde stets behauptet, Norbert Meier hätte Albert Streit mit einer Kopfnuss niedergestreckt und wollte dem vermeintlich Geschädigten durch großartige Schauspielkunst unterstellen, er wäre das Opfer.

Fakt ist: Norbert Meier ist das Opfer.  Durch geschickte Kameraführung hat es ein großer deutscher Bezahlsender geschafft den Zuschauer und sogar den DFB zu täuschen und einen herausragenden und verdienten Fußballfachmann aus seinem Amt zu verdrängen.  Auf dem Videomaterial ist nämlich nicht der Auslöser des Vorfalls zu erkennen. Albert Streit ging bewusst auf den Kopf von Herrn Meier zu und trat ihm im richtigen Moment mit der Pike gegen das Schienbein. Durch den plötzlich auftretenden Schmerz ist Norbert Meiers Bewegung nach vorn die logische Konsequenz und dort hatte Herr Streit seinen Kopf ja bereits einladend positioniert.

2.

Hier ist doch wieder der klassische Fall zu erkennen, dass Spieler heutzutage die Schuld für eine Niederlage nicht bei sich selber suchen. Der Kommentator sagt es noch. Der Schiedsrichter wurde von einem Spieler der Verlierermannschaft angeschwärzt( kann ein Schiri noch schwärzer werden?. Hätte Spieler X doch mal das Gespräch mit dem Pfeifenmann gesucht. So tat ich es nämlich und habe dann auch die Hintergründe erfahren.

Natürlich hat der Schiedsrichter auf den Platz gepinkelt. Er ist ja auch verantwortlich,  dass die Spieler keinem Risiko ausgesetzt sind.

Besagtes Spiel war in Katar. Dort ist es gewöhnlich sehr trocken und als der gute Mann ( ich weiss nicht, wie ich den Namen schreiben soll) eine schlecht gewässerte, trockene Stelle auf dem Feld entdeckte, hat er mit einem beherzten Griff in die Hose das Risiko von Hautabschürfungen sofort beseitigt.

Das ist mal ein Mann der anpackt. Andere hätten das Spiel unterbrochen und den Platzwart gerufen.  Aber anstatt diese Leistung zu honorieren, führt eine Unterstellung eines schlechten Verlierers zur Entlassung des guten Mannes.

1. Der Ball ist rund!

Diese Unterstellung ist ja wohl der Gipfel der Frechheit und es glauben immer noch 99,9% aller Erdbewohner. Frühere Versuche der Aufklärung wurden durch Verbrennung der Aufständigen niedergeschlagen. Aber ich kann diese Unwissenheit nicht ertragen und werde hier und heute nocheinmal verkünden:

Der Ball ist eine Scheibe!!!

EUrrsinn

Nach dem von der EU festgelegten, stufenweisen Verschwinden der herkömmlichen Glühbirne sind wohl ein Paar hinweise zum Umgang mit Energiesparlampen angebracht. Ein Beitrag beim BR (jawohl, gebührenfinanziert und doch ausnahmsweise mal ganz gut) beleuchtet das ganze mal. Ich zitiere, was im Falle einer zerbrochenen Sparlampe zu tun ist:

„Suchen sie sich ein Glas mit Schraubverschluss und sammeln die großen Stücke ein. Nehmen sie ein Stück Pappe und kehren sie die restlichen Scherben zusammen. Jetzt nehmen sie zu Hilfe ein Blatt Papier, kehren mit der Pappe die Scherben auf dieses Papier und schütten vorsichtig die Scherben ins Glas. Dann könne sie am besten einen feuchten Lappen nehmen und damit versuchen, die kleinen Scherbensplitter zu entfernen. Tun sie auch den feuchten Lappen mit in das Glas. Die Handschuhe müssen sie mit entsorgen. Und zur Sicherheit können sie einen Aufkleber anbringen: Achtung kann Quecksilberreste enthalten.
Andreas Beier, Verbraucherzentrale Bayern

Nagut, die größeren Scherben sind nun beseitigt. Im falle einer normalen Glühbirne würde man nun vermutlich die kleinsten splitter mit dem Staubsauger wegsaugen. Doch das sollte man hier ganz schnell vergessen:

Den kontaminierten Teppich dann am besten ausschneiden und entsorgen – auf keinen Fall aber saugen.

„Das Quecksilber, das zunächst in flüssiger Form im Boden drin liegt, wird in den Staubsauger hineingerissen, wird damit zerrissen, zu ganz kleinen Tröpfchen. Diese ganz kleinen Tröpfchen gehen durch den Staubsaugerbeutel voll durch. Mit anderen Worten: Sie kommen hinten wieder raus, man bläst sie richtiggehend in die Luft. Das ist der Supergau (Anm: Er hat Supergau gesagt!!! Bastian Sick, übernehmen Sie!) .“
Prof. Gustav Drasch, Institut für Rechtsmedizin LMU München

Das macht ja alles Sinn, schließlich spart man sich so nicht nur den Strom für die herkömmliche Lampe sondern auch gleich noch den für den Staubsauger! Da hat wohl doch mal jemand mitgedacht bei der EU.

Und da die EU offensichtlich noch nicht genug reguliert, gleich noch was neues aus den Händen derer, die offenbar pro A4-Seite bezahlt werden:

Fernseher müssen innerhalb der EU nach 4 Stunden ohne „Benutzerinteraktion“ ausgehen. (Quelle, PDF, Seite 6 (=47), Abschnitt d) Das geht bestimmt auf die Sportsbarbetreiberlobby zurück, die in den so künstlich geschaffenen Pausen auf mehr Bestellungen hofft.

duplex negatio affirmat?

Aus dem Werbekodex der VZnet (Betreiber von StudiVZ):

Die Anzeigen dürfen keine Inhalte nicht zum Werbegegenstand haben, die gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen.

(via lawblog)