von Philalex89

Freitag, den 10. Juli

Die Oper rückte näher! Am Abend sollte endlich das Warten ein Ende haben. Rucksacktouristen wie wir streben nach ein paar Tagen in die Ferne, egal wohin, egal wie weit, egal in welche Richtung. Wie Hannes Wader richtig erkannt hat, verspürten auch wir dieses Gefühl: „Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort.“ Bologna sollte nach unserem locker skizzierten Plan den nächsten Reiseabschnitt bilden, doch verbrachten wir dort nur eine gemütliche Nacht auf dem Hauptbahnhof. Nachdem wir fünf lange Tage in der außerordentlich schönen Stadt Verona verbracht hatten, nur um auf die Oper zu warten, kauften wir uns Zugtickets für den Nachtzug München-Rom nach Bologna, um von dort mit der Regionalbahn nach Ravenna zu fahren.

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