Tag Archive: Rom


Unsere italienische Reise Teil 18

von Philalex89

Mittwoch, den 22. Juli

Wir schliefen bis zum Mittag, verzichteten auf das üppige Frühstück im Hotel, kauften Brot und Aufschnitt im Supermarkt und speisten auf eben jenem Platz, an dem wir gestern Daniel getroffen hatten. Verzweifelt suchten wir in einer unglaublichen Hitze ein Internetcafè, um unsere Weiterfahrt zu planen. Als Abschluss wollten wir das Mittelmeer sehen und ein paar Tage Abschied vom lauten, wuseligen Italien nehmen. Am glücklichsten schien uns die Route über die Adriaküste, weil wir von dort einen guten Anschluss an Bologna und die Brennerstrecke gehabt hätten. Wir suchten eine Kleinstadt namens Falconara Marittima in der Nähe von Ancona an der Adria heraus und kontaktierten einen Zeltplatz per E-Mail.

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Unsere italienische Reise Teil 17

von Philalex89

Dienstag, den 21. Juli

Das versprochene Frühstück war ein Witz. Ein trockenes Brötchen, keine Butter, etwas Pfirsichmarmelade und eine Tasse, mehr nicht, lau aufgebrüten Malzkaffee bekam jeder vorgesetzt. Wir hatten dieses Hotel ausgesucht, weil wir teure Supermarktbesuche oder ein Frühstück außerhalb sparen wollten. Nun mussten wir eine Stunde später ein zweites Frühstück einnehmen und hatten keinen Cent weniger ausgegeben.

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Unsere italienische Reise Teil 16

von Philalex89

Montag, den 20. Juli

Unsere Reisegruppe war auf sieben Leute angeschwollen. Nicht nur, dass Indy und Malte uns beehrten, nein, auch Lillit und Daniel fuhren mit in die ewige Stadt, die wir am frühen Nachmittag erreichten. Etliche Hostelscouts nahmen sich unserer an und versicherten, dass ihre Herberge die günstigste und beste sei. Sie sei zwar eine Stunde von der Innenstadt entfernt, der Pool und die Interneträume stünden aber Jedem zur freien Verfügung. Wir ließen uns nicht beeinflussen und durchsuchten den Bahnhof nach einer Information, doch erfolglos. Schließlich gingen wir doch mit einem Herrn arabischer Herkunft hinterher, der uns den Weg zu einem zentral gelegenen Zwei-Sterne-Hotel für nur zwanzig Euro pro Nacht wies und somit sicherlich sein Geschäft des Tages gemacht hatte. Alle Sparten der Tourismusindustrie gehen in der Hochsaison eine Symbiose ein, jeder hilft jedem, dem ahnungslosen Reisenden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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